Firmengeschichte

FŐTAXI Legenden 1.

Wie funktionierte die Drost-Anlage?


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FŐTAXI Legenden 2.

Die Tourenwagen-Klasse


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Firmengeschichte

Die ersten dreißig Jahre

 

Das Taxigewerbe in Budapest beginnt am 1. Juni 1913 mit 25 mit Taxameteruhren ausgestatteten Autotaxis, Typ Marta. Dazu kamen dann die „Lollis” genannten Magomobile und später der Typ Fiat. In den dreißiger Jahren kaufte Autótaxi auch einige repräsentative schwarze Fords mit 2200 und 3600 cm3 Motoren vor allem für Tourfahrten. Das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften besaßen nach 30 Jahren insgesamt 988 Autotaxis und 92 Autobusse.

Mit dem Ausbau des Drost-Systems (nach Tivadar Drost benannt) wurde in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts – das erste Mal auf der ganzen Welt in Budapest – die telefonische Taxibestellung möglich.

Das telefonisch bestellte Taxi wurde immer von dem nächstgelegenen Taxistand zum Kunden geschickt.

Die Leistung der Telefonzentrale erhöhte sich rasch. Die anfänglichen 18 Bestellungen pro Tag erhöhten sich bis Anfang der 40er Jahre auf 4500.

 

 

Die zweiten dreißig Jahre

Autótaxi setzte seine Tätigkeit nach dem Krieg unter dem Namen “MOGÜRT Autótaxi Nemzeti Vállalat” (Autótaxi Nationalunternehmen) mit 122 Wagen  fort. Zu dieser Zeit wurden die privaten Taxizulassungen allmählich einbezogen, so beherrschte Autótaxi praktisch den ganzen Markt. Nach zwei Jahren wurde der Fuhrpark mit Renault Wagen erneuert. Bei diesen Wagen wurden zum ersten Mal die rot-weiß karierten Streifen als Unterscheidungszeichen verwendet. Das Taxigewerbe wurde im März 1948 verstaatlicht. Als neuere Entwicklung wurden Wagen des Typs Skoda 1102 in den Verkehr gesetzt.

Das Unternehmen kam 1951 in die Verwaltung des Hauptstädtischen Rates und wurde in  “Fővárosi Autótaxi Vállalat” (Hauptstädtisches Autotaxi-Unternehmen) umbenannt.

Bis 1960 stieg der Wagenbestand auf über 900, die Anzahl der mit Telefon ausgestatteten Taxistationen erreichte die 100.

In den sechziger Jahren beschleunigte sich die Entwicklung des Unternehmens Autótaxi. Wegen der wachsenden Nachfrage musste man neue Standorte bauen und neue Dienstleistungen wie Autoverleih einführen. Man musste die Telefonzentrale und auch das Gebäude auf der Kerepesi Straße erweitern.

Bei dem 60-jährigen Jubiläum wurden die Taxis  mit UKW-Geräten ausgestattet um das Niveau der Dienstleistung zu erhöhen. Diese Taxis funktionierten als mobile Verkehrszentralen: sie streiften auf den Strassen umher, beobachteten die Bedürfnisse und reagierten sofort. In den Stoßzeiten konnte das Unternehmen mehr als 2500 ausgebildete Chauffeure und beinahe 1500 Wagen in den Verkehr setzen.

 

Die dritten dreißig Jahre

Zuverlässigkeit wurde zur Haupttugend und Lebensphilosophie der Gesellschaft, als ihre Monopolposition auf dem Taxi-Markt in den sechziger Jahren endete. Ab 1982 tauchten die Privattaxis wieder auf. Für FŐTAXI war in dieser veränderten Situation wichtig seine Tarifen einfach und übersichtlich zu gestalten, damit das Vertrauen seiner Fahrgäste ihnen erhalten bleibt. Das Großunternehmen wurde 1993 zur Aktiengesellschaft. Neben der Erneuerung des Wagenparks trug auch der Imagewechsel dazu bei, dass die Firma ihre Marktführer-Position beibehalten konnte.

1997 erneuerte FŐTAXI seinen Autopark im Sinne des gelben Images, mit 200 modernen, klimatisierten Wagen mit großem Kofferraum und einheitlichem Image, das im großen Maße zur ungebrochenen Popularität des „karierten Taxis” beitrug.

In den letzten Jahren erfolgte eine Klärung des Profils, der klassische Autoverleih wurde durch die Dauermiete abgelöst. Die Firmenwagen wurden nach und nach verkauft, heute leisten Privatunternehmer mit ihren eigenen Autos den Taxidienst in einem  den Marktforderungen angepassten Franchise-System.

Das Jahr 2010 war im Leben des fast hundert Jahre alten FŐTAXI Zrt. von bestimmender Bedeutung. Das traditionsreichste ungarische Taxiunternehmen hat das beste Angebot eingereicht und gewann dadurch die Tender-Ausscheibung von Budapest Airport. FŐTAXI kann somit ab 7. Dezember 2010 die sehr geehrten Fahrgäste zwischen Budapest und den zwei Flughafenterminalen befördern.

Bei der Entscheidung von Budapest Airport spielten neben den günstigen Tarifen von FŐTAXI das Renommee,  der stabile und zuverlässige Hintergrund, das korrekte geschäftliche Verhalten und die garantierte hohe Qualität der Dienstleistungen der Firma eine wichtige Rolle.

Heute arbeitet FŐTAXI mit mehr als 800 Pkw-s vor allem in Budapest und der Umgebung.  Dank der Größe und dem erfahrenen Personal unserer Flotte stehen wir unseren Fahrgästen innerhalb kürzester Zeit (3-10 Minuten auch im Tagesverkehr) zur Verfügung.